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Attraktiv trotz Inflation – die betriebliche Altersvorsorge

Die derzeitige Inflation in Deutschland, ihre Auswirkungen und die politischen Reaktionen gehören seit geraumer Zeit zu den Top-Nachrichten eines jeden Tages.


Attraktiv trotz Inflation

Wir beantworten die Frage, warum die betriebliche Altersvorsorge mit der Hamburger Pensionskasse (HPK) auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen nichts von ihrer Attraktivität verloren hat und sich weiterhin lohnt.  

  • Die betriebliche Altersvorsorge arbeitet mit sehr langen Anlagezeiträumen. In der Regel sind es deutlich mehr als 30 Jahre, in denen das eingezahlte Kapital angelegt wird. Dank dieses langen Zeitraums können sich kurz- und mittelfristige Schwankungen an den Kapitalmärkten gut ausgleichen. Die Verzinsung der Vorsorgekonten kann entsprechend mal oberhalb, mal unterhalb der Inflationsrate liegen. Im Mittel befand sich die Verzinsung bei der HPK in den vergangenen Jahren immer oberhalb der Inflation.
     
  • Eine erhöhte Inflation geht für gewöhnlich mit einem Zinsanstieg einher, da die Notenbanken gegensteuern, um die wirtschaftliche Entwicklung zu stützen. Entsprechend bieten sich in diesem Umfeld auch Chancen für die HPK. Denn in den vergangenen Jahren war das anhaltende Niedrigzinsumfeld für alle institutionellen Anleger eine der größten Herausforderungen. Jetzt sehen wir aktuell wieder attraktivere Investitionsmöglichkeiten in Zinstiteln, mit sehr sicheren und langfristig planbaren Zahlungsströmen.
     
  • Neben den nun wieder attraktiveren Zinstiteln in der Direktanlage, investiert die HPK seit vielen Jahren sehr erfolgreich weltweit in eine Reihe spezialisierter Strategien. Hierbei bestehen auch Engagements in Anlageklassen, die zumindest einen teilweisen Inflationsschutz bzw. Inflationsausgleich bieten. Das sind z.B. Immobilien, deren Mieten häufig an die Inflation gekoppelt sind, oder Investments in sogenannte reale Vermögenswerte wie Aktien und private Unternehmensbeteiligungen.
     
  • Die HPK hat aufgrund ihrer Größe einen sehr effizienten Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten und einzelnen Segmenten, die für kleinere Einrichtungen oder Privatpersonen nahezu nicht zugänglich sind. Die Gebührenbelastungen für kleinere Anleger sind häufig so hoch, dass sich die Ertragserwartungen reduzieren. Die Anlagestrategie der HPK, mit ihrer sehr effizienten breiten Streuung über verschiedene Anlageklassen, Regionen und Strategien, erlaubt es, risikoadjustiert auch in einem Umfeld mit erhöhter Inflation attraktive Renditen bzw. Verzinsungen für die Mitglieder und Mitgliedsunternehmen zu erzielen.
     
  • Zu guter Letzt werden Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge innerhalb der geltenden Freibeträge einkommensteuerlich und hinsichtlich der Sozialabgaben vorteilhaft behandelt, was einen weiteren, sehr wesentlichen Vorteil für die Mitglieder und Mitgliedsunternehmen der HPK im Vergleich zu privaten Anlagen darstellt.
     

Fazit und Ausblick

Die betriebliche Altersvorsorge ist ein wesentlicher Bestandteil für ein auskömmliches Einkommen im Alter.

Die Krisen und Herausforderungen der letzten Jahrzehnte, wie das Platzen der Technologieblase Anfang der 2000er-Jahre, die globale Finanzmarktkrise aus 2008, die Staatsschuldenkrise 2013/2014, eine anhaltende Niedrigzinsphase, die Corona-Pandemie, der Krieg Russlands in der Ukraine und nun eine erhöhte Inflation haben gezeigt, dass die Hamburger Pensionskasse mit ihrer langfristig ausgelegten Investmentstrategie und einer Steuerung „der ruhigen Hand“, auch in sehr bewegten Märkten eine hervorragende Navigation in unruhigem Fahrwasser besitzt.

Jede Krise bietet – wie in der Vergangenheit – neue Chancen und die HPK hat mehrfach bewiesen, dass sie diese Chancen zum Vorteil ihrer Mitglieder und Mitgliedsunternehmen nutzt. Dies gilt auch im aktuellen Umfeld.

(Stand 08.09.2022)

 

 
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