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Berufsunfähigkeit

Die gesetzliche Rentenversicherung leistet für alle nach dem 1. Januar 1961 Geborenen nur noch bei verminderter Erwerbsfähigkeit und nicht mehr bei Berufsunfähigkeit. Gleichzeitig ist die Höhe der Leistungen reduziert worden. Für Jüngere fällt der Schutz bei Berufsunfähigkeit also komplett weg; für Ältere wird er reduziert.

Über einen Zusatztarif in der Pensionskasse können sich Arbeitnehmer für den Fall der Berufsunfähigkeit schützen. Bei Eintritt der Berufsunfähigkeit erhalten sie zunächst die vereinbarte Rente bis zur Vollendung des 60. bzw. 62. Lebensjahres. Danach schließt sich in der Regel eine lebenslange Rente an. Die Höhe der lebenslangen Rente ist davon abhängig, in welchem Alter die Berufsunfähigkeit eingetreten ist: Tritt sie in jungen Jahren ein, ist die im Grundtarif aufgebaute Altersvorsorge in der Regel noch gering, dementsprechend ist die lebenslange Rente aus dem Zusatztarif bei frühem Leistungseintritt höher.

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